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Ein europäischer Vergleich
Lebensbegleitendes Lernen ist Voraussetzung einer qualitativen Verbesserung der
Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer und gleichsam bedeutend für die
aktuelle und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. In diesem Beitrag
wird die Implementation des Rechts auf berufliche Bildung untersucht anhand von
Modellen der Arbeitnehmerbeteiligung im Betrieb in ausgewählten Ländern der
Europäischen Union. In den letzten Jahren hat sich die Rolle der
Interessenvertretungen besonders im Prozess der Früherkennung von
Qualifikationsbedarf weiterentwickelt. Die vergleichende Analyse der tariflichen
und gesetzlichen Neuregelungen kann die zunehmende Berücksichtigung von
betrieblichem und sektoralem Qualifikationsbedarf aufzeigen. Darüber hinaus wird
deutlich, dass die Sozialpartner verstärkt antizipative Aktionsfelder in
Verhandlungen aufnehmen. Die Fortentwicklung der Verhandlungspraxis, einerseits
auf europäischer Ebene und andererseits auf betrieblicher Ebene, lässt eine
Ausstrahlung auch auf die nationale Ebene der Interessenvertretung und
Verhandlungen erwarten.
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41 Seiten
Bestell-Nr.:
FS I 01-202
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