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Bildung, Arbeit und LebenschancenArbeitsmarktpolitik und Beschäftigung

Bildung, Arbeit und Lebenschancen

Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung





Discussion Paper FS I 02-201 Abstract



Sophie Rouault
Multiple jobholding and path-dependent employment regimes –
answering the qualification and protection needs of multiple job holders




Die Flexibilisierung von Arbeitsmärkten wird von den meisten politischen und ökonomischen Akteuren als ein Allheilmittel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit betrachtet. Bieten jedoch die Beschäftigungssysteme und sozialen Sicherungssysteme den Beschäftigten die entsprechenden sozialen Anreize – d.h. abgesicherte, qualifizierende und anerkannte Übergänge zwischen (bzw. Kombinationen von) beruflichen Tätigkeiten - an, die gleichzeitig die Flexibilität des Arbeitsvermögens erleichtern und legitimieren?

Zur empirischen Beantwortung dieser Frage befasst sich diese Studie mit einer spezifischen Form der atypischen Beschäftigung – der Mehrfachbeschäftigung. In einem ersten Schritt werden auf der Basis von OECD-Daten, die verschiedenen beruflichen Profile, die sich hinter diesem Schlagwort verstecken, dargestellt – von sogenannten post-modernen Arbeitsformen bis hin zu archaischen und „bad jobs“. Die Studie konzentriert sich dann in einem zweiten Schritt auf die weiterbildungs- und sozialpolitischen Fragen, die sich bei der Entwicklung von einer qualifizierenden und gesicherten Mehrfachbeschäftigung stellen. Dies wird am Beispiel einer französischen Fallstudie deutlich gemacht. Der französische Fall liefert ein gutes Beispiel für die Trägheit von Beschäftigungssystemen, die den Wandel von „normaler“ Beschäftigung – d.h. von Vollzeitbeschäftigung an einem Arbeitsplatz von Männern – hin zu flexibleren Beschäftigungsformen erschweren.


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46 Seiten

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FS I 02-201
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