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Die Partizipation an betrieblicher Weiterbildung hat zwar in den letzten
Jahren in Deutschland stark zugenommen, dennoch liegt diese im europäischen
Vergleich im unteren Mittelfeld. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach
qualifizierten Arbeitskräften stetig, während Geringqualifizierte, bzw.
ungelernte Kräfte immer geringere Chancen auf eine Beschäftigung haben.
Insbesondere kleine und mittlere Betriebe in Deutschland sind trotz hoher
Arbeitslosigkeit von Fachkräftemangel betroffen. Investitionen in das
Humankapital der Beschäftigten zur Anpassung an die betriebliche Nachfrage nach
Qualifikationen sind ein zentrales Instrument, um diesen Schwierigkeiten zu
begegnen.
In diese Studie wird das Weiterbildungsengagement kleiner und mittlerer
Betriebe in Deutschland und Dänemark vor dem Hintergrund der Ausgestaltung der
Weiterbildungssysteme der beiden Länder anhand der Daten einer europaweiten
Unternehmensbefragung (CVTS II) empirisch untersucht und bewertet. Dänemark ist
aus bildungs- und beschäftigungspolitischer Perspektive sehr erfolgreich, was
sich auch in einem hohen betrieblichen Weiterbildungsengagement niederschlägt.
Somit wird der Frage nachgegangen, ob Weiterbildungsdefizite in kleinen und
mittleren Betrieben in Deutschland originär der Betriebsgröße zuzuschreiben
sind, oder die institutionellen Arrangements der unterschiedlichen
Weiterbildungssysteme die zentrale Rolle spielen.
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K)
Vollständiger Text
51 Seiten
Bestell-Nr.:
SP I 2003-101
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