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Bildung, Arbeit und Lebenschancen |
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Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung |
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Projektfeld Strukturwandel der Arbeit und Qualifikationsbedarf |
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Ziel dieses Forschungsbereichs ist die Analyse des Strukturwandels der Arbeit
unter besonderer Berücksichtigung neuer Arbeitsverhältnisse und des
Qualifikationsbedarfs. Der Strukturwandel der Arbeit stellt die etablierten
institutionellen Arrangements auf drei Ebenen in Frage: auf der institutionellen
Makroebene die Systeme der Arbeitsmarktregulierung, beruflichen Bildung und
sozialen Sicherung, auf der Mesoebene die industriellen Arbeitsbeziehungen bzw.
die Aushandlungsprozesse der Lohn- und Arbeitsbedingungen und auf der Mikroebene
die geschlechterspezifische Arbeitsteilung in Haushalten, die biographischen
Erwerbsmuster sowie die Beteiligungsformen in Betrieben. Alle drei Ebenen sowie
ihre Verschränkungen sind in der Analyse zu berücksichtigen. Analytisch fordert
diese Entwicklung sowohl zu einem „erweiterten Arbeitsbegriff“ als auch zur
expliziten Einbeziehung normativer Aspekte wie Lebensqualität, soziale
Gerechtigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und ökologische Verträglichkeit
heraus.
Zentrale Fragestellungen sind: Wie kann die
Beschäftigungsfähigkeit der Individuen im Struktur- und Formwandel
der Arbeit erhalten werden? Wie kann die Anpassungsfähigkeit der
Betriebe (interne Flexibilität) verbessert werden? Wie ist die
Einkommenssicherung bei Qualifizierungsprozessen gewährleistet?
Welche Art der Finanzierung der Weiterbildung gewährleistet ein
effizientes und gerechtes Risikomanagement? Welche finanziellen
Anreize bestehen zur investiven Arbeitszeitverkürzung? Wie werden
insbesondere Jobrotation und ähnliche Maßnahmen der (betrieblichen)
Personalentwicklung implementiert?
v Neue Selbständige im internationalen Vergleich. Strukturen, Dynamik,
Förderung und soziale Sicherung von neuer selbstständiger
Erwerbsarbeit
v Geplante Projekte
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● Neue Selbständige im internationalen Vergleich.
Strukturen, Dynamik, Förderung und soziale Sicherung von neuer selbständiger
Erwerbsarbeit Projektleitung:
Dr. Karin Schulze Buschoff,
Prof. Dr. Günther Schmid
studentische Mitarbeiter: Claudia Schmidt
Sekretariat: Karin Reinsch
Laufzeit: Mai 2004 bis Dezember 2006
Finanzierung: ¬ Hans-Böckler-Stiftung
Für fünf europäische Länder werden auf der Basis von ExpertInneninterviews
und Umfragedaten die Struktur der Selbständigkeit, ihre Dynamik, ihre
arbeitsmarktpolitische Förderung sowie die soziale Sicherung von Selbständigen
aufgezeigt. Der Begriff der „neuen Selbständigkeit“ wird aus dem jeweiligen
länderspezifischen Verständnis abgeleitet.
> weitere Informationen
WZB Discussion Paper zum Projektthema Karin Schulze Buschoff, Claudia Schmidt:
Own-Account Workers in Europe Flexible, mobile, and often
inadequately insured
SP I 2006 – 122 > Abstract
>PDFKarin Schulze Buschoff:
Die soziale Sicherung von selbstständig Erwerbstätigen in Deutschland
SP I 2006 – 107 > Abstract
>PDF
Paula Protsch: Lebens- und Arbeitsqualität von Selbstständigen.
Objektive Lebens- und Arbeitsbedingungen und subjektives Wohlbefinden
einer heterogenen Erwerbsgruppe
SP I 2006 – 106 > Abstract
>PDF
Monique Aerts:
The Dutch Social Insurance System for Self-Employed
SP I 2005 – 111 > Abstract
>PDFRebecca Boden:
The UK Social Security System for Self-employed People
SP I 2005 – 104 > Abstract
>PDF
Magnus Lindskog:
The Swedish Social Insurance System for the Self-Employed
SP I 2005 – 103 > Abstract
>PDF
Karin Schulze Buschoff:
Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen
selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit - Europäische Trends vor
dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen
SP I 2004 – 108 > Abstract
>PDF
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Abgeschlossene Projekte
Regulierung flexibler Arbeitszeiten
Projektbearbeitung (abgeschlossen):
Prof. Dr. Eckart Hildebrandt,
Kristina Thurau
Finanzierung (beantragt):
¬ Hans-Böckler-Stiftung
Die Flexibilisierung der Arbeitszeiten ist mit einer abnehmenden Bindekraft
kollektivvertraglicher Regulierungen verbunden. Für die Betriebe und
Beschäftigten erwachsen daraus neue Möglichkeiten und Anforderungen hinsichtlich
der Aushandlung und Durchsetzung ihrer Interessen. Es entstehen neue
Regulierungsformen flexibler Arbeitszeiten auf betrieblicher, tariflicher und
staatlicher Ebene. Das spezifische Forschungsinteresse richtet sich auf die
neuen kurzfristigen Koordinierungs- und langfristigen Planungsanforderungen und
die damit verbundenen Probleme für die soziale Sicherung der Beschäftigten.
Methodisch sind Fallstudien zu praktizierten Langzeitkonten und
Lebensarbeitszeitmodellen im Organisationsbereich der IGM und/oder Ver.di
vorgesehen. Dabei werden die Zeitverwendungen und -verfügungsmöglichkeiten der
Beschäftigten (z. B. für Qualifizierungs- oder Auszeiten) sowie die Interessen
der Unternehmen an der flexiblen Verteilung der Arbeitszeit über die Zeit
analysiert.
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