Die Strukturen, Institutionen und Gestaltungsformen
gesellschaftlicher Arbeit befinden sich derzeit in einem tief
greifenden Umbruchprozess, der seit Ende der 90er Jahre zunehmend an
Dynamik gewonnen hat. Die Triebkräfte dieses Umbruchs, neue
Konfliktlinien und alternative Entwicklungswege der Zukunft von
Arbeit stehen im Zentrum des Forschungsprogramms der Abteilung
"Regulierung von Arbeit".
Nach dem Tode von Frieder Naschold, der die Abteilung von 1988 bis
1999 leitete, wurden Forschungsprogramm und Forschungsstruktur der
Abteilung neu ausgerichtet. Im Zentrum stehen seither
governancetheoretische Fragen:
die
Herausbildung neuer Formen der Koordination und Steuerung von
Prozessketten
der Leistungserstellung im öffentlichen wie privaten Sektor;
Anforderungen
der neuen Koordinations- und Steuerungsformen an den institutionellen
Wandel und an entsprechende Kompetenzentwicklungen sowie
damit
verbundene Veränderungen in den Organisationsformen und Bedingungen
gesellschaftlicher Arbeit.