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Beendete ForschungsprogrammeUmweltpolitik

Beendete Forschungsprogramme






Forschungsprofessur
Umweltpolitik



   
     

Forschungsrahmen



Zwischen Arbeit, Technik und natürlicher Umwelt bestehen enge und vielfältige Wechselwirkungen; diese können grundsätzlich gegenseitig förderlich, vor allem aber auch gegenseitig abträglich sein. Mit der Forschungsprofessur will das WZB einen Beitrag dazu leisten, diese Zusammenhänge besser als bisher erkennen und im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung der Gesellschaft gestalten zu lernen.

Zwei Zusammenhänge stehen im Vordergrund der Forschungsarbeit: Einerseits sollen die Wirkungen untersucht werden,
die von der lokalen, nationalen und internationalen Umweltpolitik auf die Entwicklung und Anwendung der Technik ("saubere Technologie") und die Formen und Inhalte der Arbeit ("ökologisches Arbeiten") ausgehen; andererseits sollen die ökologischen Effekte beschrieben und analysiert werden, die von den anstehenden oder zu erwartenden Änderungen des Technik- und Arbeitseinsatzes ausgehen ("Umweltbelastung oder Umweltentlastung").

Dieser Forschungsansatz bedarf einer spezifischen Methodik: Ökonomie, Technologie und Ökologie müssen in ihrer jeweiligen Verknüpfung gesehen werden; erforderlich ist eine Politikanalyse, in der Normbildung (Zielbestimmung), Regulation (Instrumentarium) und Organisation (Institutionen) integriert sind; zu betrachten sind die verschiedenen Akteursebenen (Private, Gruppen, Staat, internationale Institutionen) und deren gegenseitige Verflechtung. Es geht somit um Wirkungs- und Gestaltungsforschung zugleich.

Die konkrete Forschungsarbeit ist in besonderer Weise auf die internationale Dimension der genannten Wechselwirkungen gerichtet, weil weiterhin erhebliche Defizite in der Internationalisierung der Umweltpolitik bestehen und weil weit reichende (positive wie negative) Umwelteffekte aus der weltweit fortschreitenden Technisierung und Intensivierung der Arbeit erwartet werden. Sozialwissenschaftliche Umweltforschung wird insofern auch als eine wichtige internationale Kommunikationsaufgabe verstanden.
  Direktor

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Prof. em. Dr. Dr. h.c. Udo E. Simonis

 


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Letzte Änderung: 2002-04-17 19:14