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Completed research programs |
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Research Unit: Civil Society and Transnational Networks |
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Kooperationsprojekt „Umweltpolitische Kapazitätsbildung“ |
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Only available in German
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Focus of research
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In diesem Projekt wird international
vergleichend die Entwicklung von umweltpolitischer Handlungskapazität
untersucht. Es wird gemeinsam mit der Forschungsstelle für Umweltpolitik
der Freien Universität Berlin durchgeführt. Das Konzept
der umweltpolitischen Kapazität dürfte eher als ein instrumentbezogener
Ansatz geeignet sein, die relativen Erfolge bzw. Mißerfolge
von Umweltpolitik zu erklären. Es stellt auf den Handlungskontext
und die Ressourcen umweltpolitischer Unterstützergruppen (Umweltprotagonisten)
ab, also auf deren Stärke, Kompetenzen und Koalitionen, sowie
auf die politisch-institutionellen,ökonomisch-technischen und
kognitivinformationellen Bedingungen, die ihre Chancenstruktur bestimmen. |
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Internationalisierung |
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Die Fallstudien, die für die Untersuchung
angestellt wurden, belegen, daß die umweltpolitische Kapazität
sowohl in den Industrie- als auch in den Entwicklungsländern
in den letzten 30 Jahren bemerkenswert angestiegen ist. Ein wesentlicher
Faktor dieser Kapazitätsentwicklung war die Internationalisierung
von Umweltpolitik. Hierzu gehören die Zunahme von internationalen
Regimen und ihre Öffnung für Umweltorganisationen; der sogenannte
Rio-Prozeß (insbesondere die Initiierung und Förderung
von Lokalen Agenda 21-Prozessen); die Aufnahme oder Stärkung
ökologischer Handlungsziele in der EU und in internationalen
Organisationen (OECD, Weltbank etc.).
Ebenfalls ein wichtiger Faktor ist die (auch durch die Internationalisierung)
beschleunigte Diffusion von umweltpolitischen Innovationen in vielen
Ländern, wie etwa Öko-Audit, Umweltzeichen, Freedom of Information,
Klagemöglichkeiten, Haftungsregeln und alternative Konfliktregelungsverfahren.
Die verbreitete Klage, Globalisierung sei ein starkes Umweltschutzhemmnis,
hat empirisch eine eher schwache Basis. Global players
haben nicht selten Interesse an ökologischen Mindeststandards;
die Umweltprotagonisten vernetzen sich ihrerseits global und werden
kooperationsfähiger; und Länder wie etwa Schweden, die Niederlande
oder Dänemark beweisen, daß starke Weltmarktorientierung
kein Hindernis für eine dynamische Umweltpolitik ist. Hemmend
wirken sich eher nationale Defizite aus, etwa mangelnde demokratische
Rechte, zu schwache institutionelle Ausdifferenzierung der Umweltpolitik,
fehlende Opportunitäten und Unterstützung für Umweltprotagonisten,
niedriges Umweltbewußtsein sowie eine starke politischgesellschaftliche
Position von Gruppen, die besonders problematische Umweltbelastungen
verursachen. |
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Last change: 2005-03-22 13:36 |
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