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Completed research programsCivil Society and Transnational Networks

Completed research programs

Research Unit: Civil Society and Transnational Networks





WZB Discussion Paper Abstracts



 
  1992  
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The different research units of the WZB publish their reports in "Discussion papers" (DIN A4-format). They are available from  the WZB's Press and Information Office. Please order the Discussion Papers by email or mail and include the number (SP IV ) and title of the Discussion Paper in your order form . (Only written orders are accepted.)

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FS II 92-301 Wolfgang van den Daele: The Research Program of the Section Norm-Building and Environment. 53 S.
No Abstract available.  
 FS II 92-302 Bernhard Glaeser: Natur in der Krise? Ein kulturelles Mißverständnis. 21 S.
Abstract available only in German. Ist die sogenannte Umweltkrise eigentlich eine Kulturkrise? Ist die Umweltkrise folglich eine"ideologische Krise" und in diesem Sinne (auch) kulturell bedingt? Welches sind die Verknüpfungen zwischen Umwelt und Natur und die Abhängigkeiten zwischen Natur und Kultur, ohne die die Rede von Krise vermutlich gar nicht entstehen könnte? Das Papier versucht, einen Schritt zur Beantwortung der obigen Frage zu tun. Es wird die These entwickelt, daß es keine "Krise der Natur" gibt. Vielmehr ist das Reden von Naturkrise Indikator einer Kulturkrise. Gleichwohl gebietet anthropozentrisches Überlebensinteresse, das gesellschaftliche Verhalten gegenüber Natur neu, und das heißt schonend zu gestalten. Die Botschaft dieses Beitrages in ironischer Zuspitzung ist, daß richtiges Handeln gegenüber Natur nicht auf falschem Denken von der Natur beruhen muß.
 FS II 92-303 T. P. Ganesan, B. Glaeser, P. Kalayanasundaram, and M. S. Mathews: Indo-German Project "Appropriate Technology for Rural Housing". 302 S.
No Abstract available.  
 FS II 92-304 Sonja Böhmer-Christiansen und Helmut Weidner: Catalyst versus Lean Burn. 106 S.
Abstract available only in German. Der vorliegende Bericht befaßt sich ausschließlich mit der Abgasregulierung bei Pkw mit Benzinmotoren. Er ist aber auch eine Studie zu den Verbreitungsbarrieren, die innovativen Umwelttechnologien allgemein gesetzt sind, denn die deutsche Initiative war im Grunde kaum mehr als die bloße Übernahme einer Technik, die in Nordamerika und Japan schon seit geraumer Zeit angewandt worden war. Die Autoren stellen diese Fallstudie zur Automobilindustrie darüber hinaus in den breiteren Zusammenhang der Debatte über die Fähigkeiten und Kapazitäten westlicher Industrieländer, mit Umweltproblemen fertig zu werden.
 FS II 92-305 Karin Pfingsten und Hans-Joachim Fietkau: Mediationsverfahren: Leitgedanken und methodische Erfassungsmöglichkeiten. Schriften zu Mediationsverfahren im Umweltschutz Nr. 2. 96 S.
Abstract available only in German. Unter Mediationsverfahren versteht man Verhandlungsprozesse zwischen allen an einem Konflikt beteiligten Gruppen oder Personen, die mit Hilfe einer neutralen "dritten" Person (Mediator) versuchen, gemeinsam getragene Problemlösungen zu erarbeiten. Idealziel des Verfahrens ist ein Konsens aller Beteiligten. Der Mediator ist vor allem dafür zuständig, die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu ermöglichen bzw. zu fördern. Er verfügt nicht über die Entscheidungskompetenz, Urteile oder Schiedsprüche zu fällen. Die Abteilung "Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke" des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) führt unter der Leitung von Hans-Joachim Fietkau und Helmut Weidner ein interdisziplinäres sozialwissenschaftliches Forschungsprojekt durch. Ziel dieses Vorhabens ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen der Einsatz von umweltbezogenen Mediationsverfahren in der Bundesrepublik möglich und sinnvoll ist. Als Hauptuntersuchungsfall wurde im Kreis Neuss ein Mediationsverfahren zum Abfallwirtschaftskonzept des Kreises initiiert, das kontinuierlich wissenschaftlich begleitet wird. Daneben findet eine Analyse weiterer Mediationsfälle (oder verwandter Verfahren) im In- und Ausland statt.


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Last change: 2005-03-22 13:36