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FS
II 94-301 |
Peter Böger:
Mögliche pflanzenphysiologische Veränderungen in herbizidresistenten
und transgenen Pflanzen und durch den Kontakt mit Komplementärherbiziden.
Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 2. 161 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 2 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Peter Böger zu den physiologischen Veränderungen,
die in transgenen herbizidresistenten Pflanzen durch den Gentransfer
selbst oder durch die Einwirkung des Komplementärherbizids
ausgelöst werden. Die zugrundeliegende Frage ist, ob bei
transgenen Pflanzen mit unerwarteten und möglicherweise
für den Menschen toxischen oder allergenen Stoffwechselprodukten
gerechnet werden muß. Diese Frage spielt in der öffentlichen
Auseinandersetzung um die möglichen Risiken gentechnisch
erzeugter Nahrungsmittel eine erhebliche Rolle. Sie wurde in
der Technikfolgenabschätzung an verschiedenen Stellen diskutiert.
Diese Diskussionen und der erreichte Argumentationsstand sind
ebenfalls in Heft 2 zusammengefaßt. |
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FS
II 94-302 |
Wolfgang
van den Daele: Technikfolgenabschätzung
als politisches Instrument. Diskursives Verfahren zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 1. 58 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991
bis 1993 ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für
den Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen
Problemfelder der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachten
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Die Abteilung"Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke"
veröffentlicht die Materialien des Verfahrens. In Heft
1 stellt Wolfgang van den Daele die Struktur und den Ablauf
des Technikfolgenabschätzungsverfahrens dar. Insbesondere
wird beschrieben, wie die Partizipation der Beteiligten organisiert
war und wie man im Verfahren aus den oft kontroversen Diskussionen
Schlußfolgerungen für die Beurteilung der Herbizidresistenztechnik
abgeleitet hat. Diese Beschreibung wird durch eine Reihe von
Dokumenten im Anhang zu Heft 1 ergänzt. Die Vertreter/innen
der Umweltverbände haben das Verfahren zu Beginn der Abschlußkonferenz
verlassen. Die Öffentlichkeit kann sich anhand dieses Heftes
und der in den folgenden Heften veröffentlichten Materialien
der Technikfolgenabschätzung selbst ein Urteil darüber
bilden, ob das Verfahren fair war und die Schlußfolgerungen
gerechtfertigt sind. |
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FS
II 94-303 |
Inge Broer,
Alfred Pühler: Stabilität von HR-Genen in transgenen
Pflanzen und ihr spontaner horizontaler Gentransfer auf andere
Organismen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus
von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 3. 91 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 3 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Alfred Pühler und Inge Broer zum spontanen
horizontalen Gentransfer aus transgenen herbizidresistenten
Pflanzen. Die mögliche Ausbreitung von Transgenen durch
horizontalen Gentransfer ist ein wesentliches Argument in der
öffentlichen Auseinandersetzung um die Risiken gentechnisch
veränderter Organismen. Die entscheidenden Fragen sind:
Wie wahrscheinlich ist ein solcher Gentransfer und worin besteht
der mögliche Schaden, wenn es zu einem Gentransfer kommt?
Diese Fragen wurden in der Technikfolgenabschätzung an
verschiedenen Stellen diskutiert. Diese Diskussionen und der
erreichte Argumentationsstand sind ebenfalls in Heft 3 zusammengefaßt. |
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FS
II 94-304 |
Ulrich Sukopp,
Herbert Sukopp: Ökologische Langzeit-Effekte der Verwilderung
von Kulturpflanzen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 4. 150 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 4 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Herbert Sukopp und Ulrich Sukopp zum Verwilderungsrisiko
bei transgenen Pflanzen. Ob Herbizidresistenz-Gene durch Hybridisierung
auf verwandte Wildpflanzen übertragen werden und sich in
natürlichen Ökosystemen verbreiten können, spielt
in der öffentlichen Auseinandersetzung über die möglichen
Risiken transgener Kulturpflanzen eine wichtige Rolle. Die Autoren
gehen auch auf die Diskussion zum sogenannten exotic-species-Modell
ein und erörtern die Frage, ob die Risiken transgener Pflanzen
den Risiken nicht-einheimischer (,exotischer) Pflanzen
gleichgesetzt werden können. |
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FS
II 94-305 |
Barbara Weber:
Evolutionsbiologische Argumente in der Risikodiskussion am Beispiel
der transgenen herbizidresistenten Pflanzen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 5. 234 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist
im Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 5 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Das Heft enthält
ein Gutachten von Barbara Weber,Öko-Institut, in dem sämtliche
Argumente, die in der öffentlichen Diskussion zu den möglichen
Risiken transgener Pflanzen eine Rolle spielen,zusammenfassend
abgehandelt werden. Ferner wird ein Kommentargutachten von Arnd
Heyer, Heinz Saedler und Lothar Willmitzer vorgestellt. Die
Diskussionen innerhalb des Technikfolgenabschätzungsverfahrens
zu den verschiedenen Themen des Gutachtens sind zum Teil in
den Heften 2 bis 4 dargestellt. Dieses Heft behandelt die Argumente
zu den sogenannten "evolutionären Risiken" und
zur"besonderen Qualität" des gentechnischen Eingriffs.
Das letztere Argument spielt eine zentrale Rolle bei der Frage,
ob bei transgenen Pflanzen mit mehr oder anderen Risiken und
Ungewißheiten zu rechnen ist als bei konventionell gezüchteten
Pflanzen. |
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FS
II 94-306 |
Heinrich Sandermann,
Friedrich Karl Ohnesorge: Nutzpflanzen mit künstlicher
Herbizidresistenz: Verbessert sich die Rückstandssituation?
Biochemische Aspekte; Toxikologische Aspekte. Verfahren zur
Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch
erzeugter Herbizidresistenz. Heft 6. 152 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991
bis 1993 ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für
den Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert unf begleitet. In dem Verfahren wruden alle wichtigen
Problemfelder der Herbizidreistenztechnik mit Hilfe von Gutachten
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Dieses Heft enthält die Gutachten
von Prof. Heinrich Sandermann und Prof. Friedrich Karl Ohnesorge
zur Frage, ob dieVerwendung von nicht-selektiven Herbiziden
in transgenen herbizidresitenten Kulturen zu problematischen
Herbizidrückständen im Erntegut führen kann und
wie die Rückstandssituation toxikologisch zu bewerten ist.
Ebenfalls in diesem Heft werden die Diskussionen des Verfahrens
darüber dargestellt, ob sich mit der Einführung herbizidresistenter
Kulturpflanzen die Aufwandmengen beim Herbizideinsatz in der
Landwirtschaft eher erhöhen oder eher verringern werden.
Zu dieser Frage vertreten in der öffentlichen Auseinandersetzung
die Gegner un die Befürworter herbizidresistenter Pflanzen
gegensätzliche Positionen. Diese Studie ist im Rahmen eines
Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von
Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 6 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um Gutachten
von Heinrich Sandermann und Friedrich Karl Ohnesorge zur Frage,
ob die Verwendung von nicht-selektiven Herbiziden in transgenen
herbizidresistenten Kulturen zu problematischen Herbizidrückständen
im Erntegut führen kann und wie die Rückstandssituation
toxikologisch zu bewerten ist. Ebenfalls werden die Diskussionen
des Verfahrens darüber dargestellt, ob sich mit der Einführung
herbizidresistenter Kulturpflanzen die Aufwandmengen beim Herbizideinsatz
in der Landwirtschaft eher erhöhen oder eher verringern
werden. Zu dieser Frage vertreten in der öffentlichen Auseinandersetzung
die Gegner und die Befürworter herbizidresistenter Pflanzen
gegensätzliche Positionen. |
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FS
II 94-307 |
Berndt-Michael Wilke:
Verhalten der Komplementärherbizide im Boden. Verfahren zur
Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch
erzeugter Herbizidresistenz. Heft 7. 71 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 7 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Berndt-Michael Wilke zum Verhalten der Komplementärherbizide
im Boden. Im Zentrum steht die Frage, ob bei den nicht-selektiven
Herbiziden, die im Rahmen der Herbizidresistenz-Technik einsetzbar
werden, mit weniger Auswirkungen auf den Boden zu rechnen ist
als bei den bisher eingesetzten selektiven Herbiziden. Die mögliche
Verringerung der Bodenbelastung wird von den Befürwortern
als Beleg für den Nutzen dieser Technik angeführt. |
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FS
II 94-308 |
Karl Auerswald:
Auswirkungen des Anbaus herbizidresistenter Kulturpflanzen auf
das Ausmaß der Bodenerosion und der Pestizidabschwemmung. Verfahren
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit
gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 8. 54 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 8 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Karl Auerswald über die Bedeutung der Herbizidresistenz-Technik
für die Probleme der Bodenerosion. Im wesentlichen geht
es um die Frage, ob beim Einsatz von Komplementärherbiziden
im Nachauflauf generell mit einer höheren Bodenbedeckung
und daher mit geringeren Erosionsverlusten zu rechnen ist und
ob die Herbizidresistenz-Technik den Übergang zu bodenschonenden
Bewirtschaftungsformen (pfluglose Landwirtschaft, Mulchwirtschaft)
erleichtert. |
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FS
II 94-309 |
Günter Klein:
Auswirkungen der HR-Technik auf aquatische Ökosysteme. Verfahren
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit
gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 9. 62 S. |
Abstract
available only
in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991
bis 1993 ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für
den Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen
Problemfelder der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachten
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Dieses Heft enthält das Gutachten
von Prof. Günter Klein zu den möglichen Auswirkungen
von transgenen herbiziresistenten Kulturpflanzen auf aquatische
Ökosysteme. Ein zentrales Thema der Diskussion war die
Frage, ob die nicht-selektiven Herbizide, die bei solchen Pflanzen
einsetzbar sind, zu einer Verringerung der Gewässerbelastung
führen werden. Dies wird von den Befürwortern transgener
herbizidresistenter Kulturpflanzen angenommen und als Beleg
für deren Nützlichkeit angeführt. Diese Studie
ist im Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 9 der Materialien
dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein
Gutachten von Günter Klein zu den möglichen Auswirkungen
von transgenen herbizidresistenten Kulturpflanzen auf aquatischeÖkosysteme.
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Frage, ob die nicht-selektiven
Herbizide, die bei solchen Pflanzen einsetzbar sind, zu einer
Verringerung der Gewässerbelastung führen werden.
Dies wird von den Befürwortern transgener herbizidresistenter
Kulturpflanzen angenommen und als Beleg für deren Nützlichkeit
angeführt. |
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FS
II 94-310 |
Ernst-Gerhard
Mahn: Zu den Auswirkungen der Einführung herbizidresistenter
Kulturpflanzen auf Ökosysteme. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 10. 71 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 10 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Ernst-Gerhard Mahn, das sich vor allem
mit den Auswirkungen des Einsatzes von herbizidresistenten transgenen
Kulturpflanzen auf Agrarökosysteme befaßt. Ein zentrales
Problem ist, ob die Anwendung von Komplementärherbiziden
mit breitem Wirkungsspektrum zu einer Unkrautunterdrückung
führt, die unter Gesichtspunkten der landwirtschaftlichen
Produktivität oder des Naturschutzes abzulehnen ist. Die
kontroversen Diskussionen zu diesen Fragen werden in anderen
Heften dargestellt (siehe Heft 11"Genetische Verarmung"
und Heft 13 "Integrierter Pflanzenschutz"). |
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FS
II 94-311 |
Helga Umbach,
Jutta Zeddies, Reinhard von Broock: Auswirkungen
der Herbizidresistenz-Technik auf die Züchtungspraxis und die
genetischen Ressourcen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 11. 99 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 11 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Reinhard von Broock, Helga Umbach
und Jutta Zeddies zum Problemkreis der genetischen Verarmung
und gibt die Diskussionen wieder, die innerhalb des Technikfolgenabschätzungsverfahrens
zu diesem Thema geführt wurden. Zentrale Fragen sind, ob
die Einführung der Herbizidresistenz-Technik verträglich
ist mit der Erhaltung der Vielfalt bei Kulturpflanzen und Ackerbegleitflora.
Wird die Durchsetzung der Herbizidresistenz-Technik zu einem
weiteren Rückgang der Fruchtarten im Anbau und zum Verlust
von Sorten in der Züchtung und im Anbau führen? Muß
wegen des breiten Wirkungsspektrums der Komplementärherbizide
mit dem Verlust seltener Unkrautarten gerechnet werden? |
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FS
II 94-312 |
Karl
Hurle: Mögliche Veränderungen in der landwirtschaftlichen
Praxis. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von
Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 12. 87 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 12 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Karl Hurle zu möglichen Veränderungen
in der landwirtschaftlichen Praxis durch die Herbizidresistenz-Technik.
Darin wird die Frage behandelt, ob Komplementärherbizide
mit technischen Vorteilen für die Unkrautbekämpfung
verbunden sind. Solche Vorteile werden häufig angeführt,
um die Nützlichkeit dieser Technik zu begründen. Ebenfalls
dargestellt wird die Diskussion darüber, ob die Anwendung
von Komplementärherbiziden im Rahmen der Herbizidresistenz-Technik
besonders rasch zur Verbreitung resistenter Unkräuter führen
wird. |
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FS
II 94-313 |
Rudolf Heitefuß,
Bärbel Gerowitt, Horst-Hennig Steinmann: HR-Technik
und Integrierter Pflanzenschutz. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung
des Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 13. 78 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 13 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Rudolf Heitefuß, Bärbel
Gerowitt und Horst-Hennig Steinmann zur Vereinbarkeit von Herbizidresistenz-Technik
und integriertem Pflanzenschutz sowie um die Zusammenfassung
der zu diesem Thema geführten Diskussionen des Technikfolgenabschätzungsverfahrens.
Die Zielvorgaben des integrierten Pflanzenschutzes sind ein
Kriterium dafür, ob die Umweltverträglichkeit der
konventionellen Landwirtschaft durch die Herbizidresistenz-Technik
eher verbessert oder eher verschlechtert werden wird. |
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FS
II 94-314 |
Holger Stöppler-Zimmer:
Die nicht-chemische Regulierung des Wildpflanzenbesatzes im
ökologischen Landbau als Alternative zum Herbizideinsatz. Verfahren
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit
gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 14. 152 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung Normbildung
und Umwelt im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991 bis 1993
ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für den
Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen
Probelmfelder der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachten
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Die Abteilung Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke
veröffentlicht die Materialien des Verfahrens. Heft 14
enthält das Gutachten von Dr. Holger Stöppler-Zimmer
über Methoden der nicht-chemischen Unkrautregulierung imökologischen
Landbau. Es werden technische Alternativen zum Herbizideinsatz
dargestellt. Die Diskussionen zum Gutachten gehen auf die Umweltverträglichkeit
und die Leistungsfähigkeit der konventionellen Landwirtschaft
und des ökologischen Landbaus ein. Ein systematischer Vergleich
unterschiedlicher Landwirtschaftsformen ist jedoch nicht Thema
dieser Technikfolgenabschätzung. Diese Studie ist im Rahmen
eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus
von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 14 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Holger Stöppler-Zimmer über
Methoden der nicht-chemischen Unkrautregulierung im ökologischen
Landbau. Es werden technische Alternativen zum Herbizideinsatz
dargestellt. Die Diskussionen zum Gutachten gehen auf die Umweltverträglichkeit
und die Leistungsfähigkeit der konventionellen Landwirtschaft
und des ökologischen Landbaus ein. Ein systematischer Vergleich
unterschiedlicher Landwirtschaftsformen ist jedoch nicht Thema
dieser Technikfolgenabschätzung. |
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FS
II 94-315 |
Volker Beusmann:
Betriebs- und volkswirtschaftliche Aspekte des Einsatzes herbizidresistenter
Nutzpflanzen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus
von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 15. 93 S. |
Abstract
available only in German. |
Diese Studie ist im
Rahmen eines Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung des
Anbaus von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
entstanden (vgl. dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 15 der
Materialien dieses Verfahrens veröffentlicht. Es handelt
sich um ein Gutachten von Volker Beusmann zu den ökonomischen
Auswirkungen der Herbizidresistenz-Technik und die Zusammenfassung
der zu diesem Thema geführten Diskussionen des Technikfolgenabschätzungsverfahrens.
Im Zentrum stehen betriebswirtschaftliche Aspekte, also mögliche
Kostenvorteile für den Landwirt. Ferner werden mögliche
volkswirtschaftliche Auswirkungen der Herbizidresistenz-Technik
auf die Branchenstruktur und Strategien der Saatgut- und Herbizidproduktion
betrachtet. |
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FS
II 94-316 |
Susanne Neubert,
Jürgen Knirsch: Der Beitrag des Anbaus herbizidresistenter
Kulturpflanzen für die Ernährungssicherung in der Dritten Welt.
Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 16.
215 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung Normbildung
und Umwelt im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991 bis 1993
ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für den
Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen
Problemfelder der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachtern
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Die Abteilung Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke
veröffentlicht die Materialien des Verfahrens. Heft 16
enthält das Gutachten von Susanne Neubert und Jürgen
Knirsch über den Beitrag der HR-Technik zur Sicherung der
Ernährung in der Dritten Welt, sowie das dazu verfaßte
Kommentargutachten von Klaus Leisinger. Aussagen zu den möglichen
Folgen der HR-Technik für die tropische Landwirtschaft
konnten in dieser Technikfolgenabschätzung nicht systematisch
geprüft werden. Im Zentrum der Diskussion steht die Frage,
ob die chemische Unkrautbekämpfung einen Beitrag zur Verbesserung
der Ernährungssituation in der Dritten Welt leistet und
ob sich daraus die Nützlichkeit der HR-Technik begründen
läßt. Diese Studie ist im Rahmen eines Verfahrens
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz entstanden (vgl.
dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 16 der Materialien dieses
Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein Gutachten
von Susanne Neubert und Jürgen Knirsch über den Beitrag
der Herbizidresistenz-Technik zur Sicherung der Ernährung
in der Dritten Welt sowie das dazu verfaßte Kommentargutachten
von Klaus Leisinger. Aussagen zu den möglichen Folgen dieser
Technik für die tropische Landwirtschaft konnten in dieser
Technikfolgenabschätzung nicht systematisch geprüft
werden. Im Zentrum der Diskussion steht die Frage, ob die chemische
Unkrautbekämpfung einen Beitrag zur Verbesserung der Ernährungssituation
in der Dritten Welt leistet und ob sich daraus die Nützlichkeit
der Herbizidresistenz-Technik begründen läßt. |
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FS
II 94-317 |
Günter
Altner: Ethische Aspekte der gentechnischen Veränderungen
von Pflanzen. Verfahren zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus
von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz.
Heft 17. 101 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991
bid 1993 ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung für
den Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz
mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen
Problemfelder der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachten
untersucht und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten
(unter Einschluß von Befürwortern und Gegnern der
Technik) erörtert. Dieses Heft enthält das Gutachen
von Prof. Günter Altner zu ethischen Aspekten von gentechnisch
veränderten Pflanzen. Die zentrale Frage ist, ob es neben
der herrschenden (anthropozentrischen) Moral gibt, die auch
Rechte der Natur anerkennt und Pflanzen um ihrer selbst willen
schützt. Im Verfahren wurde diskutiert, wie eine solche
Moral begründet werden könnte, und ob in ihr die gentechnischen
Manipulationen von Pflanzen, insbesondere die Übertragung
artfremder Gene, als ein ethisch unzulässiger Eingriff
gelten muß. Diese Studie ist im Rahmen eines Verfahrens
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz entstanden (vgl.
dazu FS 2 94-301) und wird als Heft 17 der Materialien dieses
Verfahrens veröffentlicht. Es handelt sich um ein Gutachten
von Günter Altner zu ethischen Aspekten von gentechnisch
veränderten Pflanzen. Die zentrale Frage ist, ob es neben
der herrschenden (anthropozentrischen) Moral, die sich an den
Rechten und Interessen des Menschen orientiert, eine (biozentrische)
Moral gibt, die auch Rechte der Natur anerkennt und Pflanzen
um ihrer selbst willen schützt. Im Verfahren wurde diskutiert,
wie eine solche Moral begründet werden könnte, und
ob in ihr die gentechnische Manipulation von Pflanzen, insbesondere
die Übertragung artfremder Gene, als ein ethisch unzulässiger
Eingriff gelten muß. |
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FS
II 94-318 |
I.
Eckard Rehbinder: Rechtsprobleme gentechnisch veränderter
herbizidresistenter Pflanzen.
II. Wolfgang van den Daele, Alfred Pühler, Herbert Sukopp, Alfons
Bora, Rainer Döbert: Bewertung und Regulierung von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz (HR-Technik). Verfahren
zur Technikfolgenabschätzung des Anbaus von Kulturpflanzen mit
gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz. Heft 18. 177
S. |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im Wissenschaftszentrum Berlin hat von 1991
bis 1993 ein Verfahren zur Technikfolgenabschätzung (TA)
für den Anbau von Kulturpflanzen mit gentechnisch erzeugter
Herbizidresistenz mitorganisiert und begleitet. In dem Verfahren
wurden alle wichtigen Problemfelder der Herbizidresistenztechnik
mit Hilfe von Gutachten untersucht und in kontinuierlichen Diskursen
von den Beteiligten (unter Einschluß von Befürwortern
und Gegnern der Technik) erörtert. Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" veröffentlicht die Materialien des Verfahrens.
Heft 18 enthält im ersten Teil das Gutachten von Eckard
Rehbinder zu den Rechtsproblemen gentechnisch erzeugter herbizidresistenter
Pflanzen. Zu den einzelnen im TA-Verfahren behandelten Problemfeldern
wird diegegenwärtige Rechtslage dargestellt, und es werden
einige in der Öffentlichkeit diskutierte rechtspolitische
Vorschläge behandelt. Im zweiten Teil des Heftes fassen
die Antragsteller des TA-Verfahrens die Diskussionen zusammen,
die zwischen den Beteiligten über die Bewertung und Regulierung
der Herbizidresistenz-technik geführt wurden. Dieser Teil
gibt zugleich einen Überblicküber die Ergebnisse des
TA-Verfahrens insgesamt. Ein zusammenfassender Schlußbericht
wird gesondert veröffentlicht. |
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FS
II 94-319 |
Wolfgang
van den Daele: Technology Assessment as a Political Experiment.
Discursive Procedure for the Technology Assessment of the Cultivation
of Crop Plants with Genetically Engineered Herbicide Resistance.
40 S. (s. Heft 1) |
Abstract
available only in German. |
Die Abteilung "Normbildung
und Umwelt" im WZB hat von 1991 bis 1993 ein Verfahren
zur Technikfolgenabschätzung für den Anbau von Kulturpflanzen
mit gentechnisch erzeugter Herbizidresistenz mitorganisiert
und begleitet. In dem Verfahren wurden alle wichtigen Problemfelder
der Herbizidresistenztechnik mit Hilfe von Gutachten untersucht
und in kontinuierlichen Diskursen von den Beteiligten (unter
Einschluß von Befürwortern und Gegnern der Technik)
erörtert. Die Abteilung"Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke"
veröffentlicht die Materialien des Verfahrens. Dieses Heft
ist eine (gekürzte) englische Fassung des ersten Heftes
dieser Reihe. In diesem Heft werden die Struktur und der Ablauf
des Verfahrens zur Technikfolgenabschätzung dargestellt.
Insbesondere wird beschrieben, wie die Partizipation der Beteiligten
organisiert war und wie man im Verfahren aus den oft kontroversen
Diskussionen Schlußfolgerungen für die Beurteilung
der Herbizidresistenztechnik abgeleitet hat. Diese Beschreibung
wird durch eine Reihe von Dokumenten im Anhang ergänzt.
Die Vertreter/innen der Umweltverbände haben das Verfahren
zu Beginn der Abschlußkonferenz verlassen. Die Öffentlichkeit
kann sich anhand dieses Heftes und der zur Technikfolgenabschätzung
veröffentlichten weiteren Materialien selbst ein Urteil
darüber bilden, ob das Verfahren fair war und die Schlußfolgerungen
gerechtfertigt sind. |
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FS
II 94-320 |
Bernhard Glaeser:
Umwelt und Entwicklung in China: Zwischen Tradition und Moderne.
34 S. |
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No
Abstract available |
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FS
II 94-321 |
Kenneth Hanf
and Ida Koppen: Alternative Descision-Making Techniques
for Conflict Resolution. Environmental Mediation in the Netherlands.
Schriften zu Mediationsverfahren im Umweltschutz Nr. 5.
28 S. |
Abstract
available only in German. |
Die Autoren dieser
Studie geben einen ersten Überblick zu Stand und Entwicklung
von Mediationsverfahren (Konfliktvermittlungsverfahren) im Bereich
des Umweltschutzes in den Niederlanden. Diese Verfahren werden
zunächst allgemein vor dem Hintergrund der politischen
und politisch-administrativen Kultur diskutiert. Berücksichtigt
werden hierbei nicht nur Mediationsverfahren im engeren Sinne,
sondern auch andere verhandlungs- und konsensorientierte Verfahren
zur Entscheidungsfindung und -umsetzung. Die Autoren kommen
zu dem Ergebnis, daß Mediationsverfahren derzeit in den
Niederlanden nur geringe Verbreitung haben, da es eine Vielzahl
funktionaler Äquivalente hierzu gibt (kooperative, konsensorientierte
Verhandlungstechniken unter Beteiligung eines weiten Spektrums
sozialer Akteure), die Ausdruck der kooperativen politischen
Kultur sind und sich auf die Basiselemente "Verhandlung
und Konsultation" gründen. Hierfür werden einige
Beispiele gegeben. Gleichwohl wird die stärkere Anwendung
von Mediationsverfahren als sinnvoll eingeschätzt und ihre
zukünftige Zunahme prognostiziert. |
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FS
II 94-322 |
Hans-Joachim
Fietkau und Helmut Weidner: Umweltmediation. Das Mediationsverfahren
zum Abfallwirtschaftskonzept im Kreis Neuss. Schriften zu Mediationsverfahren
im Umweltschutz Nr. 6. 62 S. |
Abstract
available only in German. |
Zum ersten Mal wurde
in der Bundesrepublik Deutschland ein Mediationsverfahren zu
einem Abfallwirtschaftskonzept durchgeführt. Es fand im
Kreis Neuss (NRW) statt und ist von der interdisziplinären
WZB-Projektgruppe "Mediationsverfahren im Umweltschutz"
mitinitiiert und sozialwissenschaftlich begleitet worden. Das
Verfahren begann im März 1992 und endete im August 1993
mit einem "strittigen Kompromiß": Insbesondere
über die Frage, ob eine Müllverbrennungsanlage sachlich
notwendig und rechtlich erforderlich sei, konnte keine Einigung
erzielt werden. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen - neben
einem Überblick zur Vorgeschichte und zum Ablauf des Mediationsverfahrens,
zum methodischen Vorgehen der empirischen Begleitforschung sowie
zu den noch laufenden internationalen Vergleichsstudien - einige
zentrale Befunde aus der teilnehmenden Beobachtung und den Fragebogenerhebungen
sowie zum Einfluß des politischen Normalprozesses vor,während
und nach dem Mediationsverfahren. "Erfolg" und "Mißerfolg"
als Kriterien zur Bewertung von Mediationsergebnissen werden
problematisiert. Fazit ist, daß durch das Neusser Mediationsverfahren
die Gravitationskräfte des politischen Normalprozesses
nicht aufgehoben werden konnten, sich aber Formen und Ergebnisse
einer positiven Konfliktregelung ergeben haben, die in förmlichen
Regelungsverfahren üblicherweise nicht erreichbar sind. |
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FS
II 94-323 |
Hans-Joachim
Fietkau: Leitfaden Umweltmediation. Hinweise für Verfahrensbeteiligte
und Mediatoren. Schriften zu Mediationsverfahren im Umweltschutz
Nr. 8. 54 S. |
Abstract
available only in German. |
Der Leitfaden soll
Hinweise auf Voraussetzungen von Mediationsverfahren sowie für
ihre Gestaltung und Durchführung geben. Hierbei wird an
die Forschungsergebnisse und die praktischen Erfahrungen angeknüpft,
die im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt "Mediationsverfahren
im Umweltschutz" des Wissenschaftszentrums Berlin für
Sozialforschung entstanden sind. Die Erfahrungen, die in diesem
Projekt gesammelt werden konnten, sind ausschnittartig und damit
verkürzt, oft überpointiert und in ihrem empirischen
Hintergrund häufig unbelegt dargestellt. Sie sollen Diskussionen
anregen und Praktikern Hinweise, nicht Ratschläge geben.
Ziel des Leitfadens, der sich sowohl an Mediatoren als auch
an Teilnehmer von Mediationsverfahren richtet, ist es, in die
handlungsleitenden Gesichtspunkte solcher Verfahren einzuführen.
Im Vordergrund stehen deshalb eher personenbezogene Bedingungen
und praktische Aspekte der Verfahrensgestaltung, wohingegen
auf rechtliche, staatstheoretische, verwaltungswissenschaftliche
sowie politiktheoretische Gesichtspunkte nicht näher eingegangen
wird. Die zugrundeliegenden psychologischen Theorien werden
insoweit behandelt, als sie als "naive" Theorien für
den Mediator bzw. für die Verfahrensteilnehmer handlungsleitend
werden können. |
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FS
II 94-324 |
Birgit
Lackmann und Helma E. Dirks: Abfallwirtschaftliche Maßnahmen in der kommunalen Praxis im
Vergleich - Ergebnisse einer Befragung zur aktuellen Situation
von hausmüllähnlichem Gewerbeabfall, Baustellenabfall und Bauschutt.
Schriften zu Mediationsverfahren im Umweltschutz Nr. 7.
104 S. |
Abstract
available only in German. |
Nach dem gültigen
Abfallgesetz haben die Städte und Kreise die Pflicht zur
Entsorgung der Abfälle. In zunehmendem Maße fassen
die entsorgungspflichtigen Körperschaften ihre Maßnahmen
zur Vermeidung und Verwertung sowie zur Entsorgung in einem
Abfallwirtschaftskonzept zusammen. DieÜberarbeitung des
vom Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen entwickelten Abfallwirtschaftskonzepts
ist vom WZB in einem Mediationsverfahren begleitet worden. In
diesem Zusammenhang wurde eine Erhebung durchgeführt, die
einen bundesweiten Vergleich der kommunalen Abfallwirtschaftskonzeptionen
beinhaltet. Die Fragestellung wurde auf drei problematische
Abfallarten eingegrenzt, die bislang eher im Hintergrund der
öffentlichen Diskussion standen: hausmüllähnlicher
Gewerbeabfall, Baustellenabfall und Bauschutt. Abgefragt wurde
im Rahmen der Fragebogenerhebung, an der sich vierzig Körperschaften
beteiligten, der Stand der Informationen über das Abfallaufkommen
und die Mengenentwicklungen. Weiterhin standen die Instrumente
der kommunalen Praxis, wie Gebührenregelung oder Öffentlichkeitsarbeit,
im Zentrum, deren Erfolg bezüglich der Vermeidung und Verwertung
des Abfalls von den Befragten eingeschätzt wurde. Anhand
der genannten Planungen werden schließlich zukünftige
Schwerpunkte der kommunalen Abfallwirtschaft beschrieben. |