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Beendete Forschungsprogramme |
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Abteilung Zivilgesesellschaft und transnationale Netzwerke |
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Zusammenfassungen der WZB - Discussion Papers |
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2005 |
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v 2005
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2004
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2003
I
2002
I
2001
I
2000
I
1999
I
1998
I
1997
I
1996
I
1995
I
1994
I
1993
I
1992
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>SP IV 2005-101
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Kristine Kern, Stefan Niederhafner,
Sandra Rechlin and Jost Wagner:
Kommunaler Klimaschutz in
Deutschland — Handlungsoptionen, Entwicklung und
Perspektiven, 107 Seiten. |
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Deutsche Zusammenfassung |
In der vorliegenden Studie werden die
Handlungsoptionen deutscher Kommunen als Akteure im
Klimaschutz untersucht. Gerade auf lokaler Ebene ist die
Durchführung entsprechender Maßnahmen unverzichtbar,
sollen die global, europaweit und national angestrebten
CO2-Reduktionsziele erreicht werden. Hierbei werden die
Handlungsoptionen der Kommunen vor allem durch die ihnen
im deutschen Staatsaufbau zukommenden Aufgaben, durch
ihre finanzielle Situation und zunehmend durch die
Richtlinien der EU bestimmt. Vor diesem Hintergrund
werden im zweiten Abschnitt die rechtlichen Grundlagen
für kommunale Klimaschutzaktivitäten herausgearbeitet,
die verschiedenen Rollen aufgezeigt, die Kommunen in
ihrem klimapolitischen Handeln einnehmen können, und die
einzelnen Handlungsfelder näher beleuchtet. Darüber
hinaus werden vor dem Hintergrund der fortschreitenden
Europäisierung die drei transnationalen Städtenetzwerke
im Bereich des Klimaschutzes vorgestellt, in denen sich
europäische Kommunen zum Austausch ihrer Erfahrungen und
zum direkten Lobbying der politischen Institutionen der
EU organisieren. Im dritten Abschnitt wird auf Basis
einer umfassenden Umfrage mittels leitfadengestützter
Telefoninterviews der aktuelle Stand lokaler
Klimaschutzmaßnahmen in deutschen Großstädten
untersucht. Hier geht es um die Frage, wie die Kommunen
ihre Handlungsoptionen nutzen, und welche Rolle die
transnationale Vernetzung dabei spielt. Im vierten
Abschnitt folgt eine qualitativ-vergleichende Analyse
dreier deutscher Erfolgsfälle im Bereich des lokalen
Klimaschutzes: Heidelberg, Frankfurt am Main und
München. Basis des Vergleichs sind Fallstudien, die vor
allem die institutionelle Verankerung, die Kapazitäten,
die Schwerpunkte und die Rolle der transnationalen
Städtenetzwerke in der lokalen Klimaschutzpolitik
eingehend untersuchen. Durch die anschließende
vergleichende Analyse werden zum einen generelle
Erfolgsbedingungen für lokalen Klimaschutz, zum anderen
spezifische Strategien herausgearbeitet, mit denen die
Kommunen auf lokale Problemlagen reagieren. Im fünften
und letzten Abschnitt werden diese Ergebnisse
zusammengefasst, übergreifende Schlussfolgerungen
gezogen und die Perspektiven lokaler Klimaschutzpolitik
in Deutschland eingeschätzt. (AutorInnenreferat) |
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>SP IV 2005-102
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Weidner, Helmut 2005: Global equity versus public
interest? The case of climate change policy in Germany,
94 Seiten. |
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Deutsche Zusammenfassung |
In dieser Studie geht es um die
Frage, welche Rolle globale Fairness-Normen in der
deutschen Nachhaltigkeitspolitik spielen. Sie wird am
Beispiel der Klimapolitik Deutschlands, und zwar auf der
nationalen und der lokalen (Lokale-Agenda-21-Prozesse)
Ebene untersucht. Fokussiert werden insbesondere die
Spannungen, die zwischen Fairness-Konzepten auftreten,
die einerseits auf den globalen Raum und andererseits
den Nationalstaatsraum bezogen sind. Das betrifft
insbesondere Spannungen zwischen konsensbasierten Normen
globaler Gerechtigkeit und nationalen
Gemeinwohlerfordernissen. In der realen Klimapolitik
erweist sich, dass diese Bezüge selten systematisch
analysiert und diskutiert werden. Das gilt für die
öffentliche Diskussion ebenso wie für den
Wissenschaftsbereich. Hieraus folgt unter anderem, dass
es zwar eine breite öffentliche Unterstützung für eine
progressive Klimapolitik auf der Basis globaler
Gerechtigkeitsnormen gibt, diese Unterstützung aber in
weitgehender Unkenntnis über die sozioökonomischen
Verteilungsfolgen einer solchen Politik für die
Bevölkerung innerhalb Deutschlands erfolgt. Die
negativen Equity-Konsequenzen der Klimapolitik innerhalb
Deutschlands stehen völlig im Schatten der dominierenden
globalen Fairness-Debatte. Gleichwohl sind die konkreten
Politiken vom (pragmatischen) Konzept der 'ökologischen
Modernisierung' bestimmt, das weitgehend mit
konventionellen Gemeinwohlvorstellungen übereinstimmt.
Das 'Nachhaltigkeitskonzept', dem das Ziel globaler
Gerechtigkeit zugrunde liegt, beherrscht hingegen die
programmatisch-rhetorische Ebene der globalen
Klimapolitik beherrscht. (AutorInnenreferat) |
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Letzte Änderung: 2005-10-18 16:09 |
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